Neuendeich
Wesentlich für die Entstehung des Dorfes war der Deichbau. Bis dahin standen die Häuser verstreut auf einzelnen Wurten. Diese waren, je nach Gezeiten und Windstärke, von Wasser umgeben. Dort konnten nur Fischer wohnen. Viehzucht war kaum möglich. Erst mit zunehmender Entwässerung der Marsch kam es zu Viehhaltung und dann auch zu Ackerbau.
Zu Neuendeich gehören die Ortschaften Oberrecht, Rosengarten, Schadendorf und Schlickburg. Die Deiche sind auch heute noch wichtig. Ein altes Deichrecht regelt die Aufgaben des Deichgrafen, der die Deiche zu kontrollieren hat. So ist der Deich an der Pinnau immer noch prägend für das heutige Neuendeich – ein lang gestrecktes Straßendorf mit etlichen alten Höfen. Entdecken Sie auf dem kulturhistorischen Wanderweg Neuendeuchs versteckte Sehenswürdigkeiten in dieser landschaftlich reizvollen Lage.
Der Wellenbalken im Wappen von Neuendeich ist Symbol für den Deich an der Pinnau, der als neuer Deich dem Ort den Namen gegeben. Das Bauernhaus weist hin auf die bäuerliche Prägung des Dorfes. Die Kopfweide gehört zu den typischen Bäumen der Elbmarschen. Die Farben Gold und Grün stehen für saftige Wiesen und reife Getreidefelder.
Weitere Informationen zu Neuendeich finden Sie auch auf der Website der Gemeinde.
